admin-283/ Januar 13, 2017/ Allgemein, Pioneers, The Alternative Cool/ 0Kommentare

Lange wurde darauf gewartet, seit gestern ist es raus. Elon Musk pusht bei Tesla das neue Software-Update. Und für alle Glücklichen, die ein Model S P100D ihr eigenen nennen, gibt es noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Von 0 auf 60 Meilen die Stunde geht es im superkrassen Sport-Modus (nennt sich dann Ludicrous) in 2,4 Sekunden. Nur einer ist noch schneller.

Tesla-Fahrer sind ja die glücklicheren Autofahrer (zumindest bis die anderen Hersteller aufholen – aber das dauert noch Jahre). Besonders die 1000 freiwilligen Tester, die die neue Software schon geladen bekommen haben oder in den nächsten Tagen bekommen werden und die dann Daten sammeln für Tesla. Das Model S P100D bringt es in 2,5 Sekunden von 0 auf 60 Meilen die Stunde (= 96,56 km/h, also ähnlich wir von 0 auf 100). Nach dem superfrischen Software-Update sollen es gar 2,4 Sekunden sein. Damit wäre der Tesla das schnellste Auto der Welt, dass in einer Fabrik vom Band rollt. Musk legte noch einen drauf und meint, dass sogar 2,34 Sekunden im Bereich des Möglichen liegen.

Um das ein bisschen einzuordnen: Keine Limousine mit Verbrennungsmotor kommt auch nur annähernd an den Wert ran. Sogar Supersportcars erreichen das nur mit Tuning. Und nur einer ist noch schneller: Der Porsche 918 Spyder schafft die 0 bis 60 Meilen die Stunde rein technisch gesehen in 2.2 Sekunden. Aber der ist 500 Kilogramm leichter – und kostet eine Million.

Möglich machen das zwei Verbesserungen bei Tesla’s Batterie. Zum einen smarte Sicherungen, die den Energiefluss präzise auf die Millisekunde steuern können und eine neue Metal-Legierung, die sonst nur in der Raumfahrt eingesetzt wird und extrem hohe Temperaturen aushält. Das Know-how für Letzteres stammt dabei aus Musks SpaceX Raketenfirma und der Entwicklung des SuperDraco Triebwerks. Die zwei neuen Massnahmen führen zu einem maximalen Energie-Leistung-Output von 1300 bis 1500 Amp. Und es kommt noch besser: In Tests waren es sogar 1600 Amp.

Aber eins sollte man nicht vergessen: Tesla und die Tesla-Fahrer lernen gerade erst mit so viel Power umzugehen. Auch ist nicht klar, welche Teile des Wagens so schneller abgenutzt werden als vorgesehen. Also bitte: den Launch-Mode nur in gesunden Dosen einsetzen (aber wir freuen uns schon drauf – zurzeit testen wir das Model X P100D mit alter Software und das ist schon insane.)

Und nicht vergessen, das kann Tesla schon jetzt:

Thieu

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