admin-283/ Januar 2, 2017/ Pioneers, The Alternative Cool/ 0Kommentare

Mit dem Mission E hat Porsche am 14. September 2015 auf der IAA in Frankfurt den ersten rein elektrisch angetriebenen viersitzigen Sportwagen der Porsche-History vorgestellt. Der edle Stromer sieht nicht nur sehr schön und elegant aus. Wir denken, dass sich Elon Musk mit seinen Teslas schon mal warm anziehen sollte. Die Autobauer geben jetzt E-Gas.

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Porsche Mission E-Konzeptstudie: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit.

Die Konzept-Studie hat auf der IAA gezeigt, dass man das unverwechselbare Design eines Porsche, top Fahrleistungen und die zukunftsweisende Alltagstauglichkeit des ersten 800-Volt-Antriebs vereinbaren kann. Die Eckdaten des Sportwagens: Vier Türen und vier Einzelsitze, über 600 PS (440 kW) Systemleistung und über 500 Kilometer Reichweite. Allradantrieb und Allradlenkung, Beschleunigung in unter 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Ladezeit von rund 15 Minuten für 80 Prozent der elektrischen Energie. Die Instrumente werden mittels Blick- und Gestensteuerung bedient, teilweise sogar über Hologramme.

Die Konzeptstudie Mission E ist Porsches Vision reiner E-Mobilität in Form eines vollelektrischen, viersitzigen Sportwagens. Sie zeigt, dass auch rein elektrische Antriebe unseren Anspruch an Intelligent Performance erfüllen. Vereint unter einem Begriff, der Programm ist: Porsche E-Performance.

Noch ist die Konzeptstudie Mission E eine Idee. Aber sie zeigt, wie elektrisches Fahren nach Vorstellung der Porsche-Ingenieure aussehen kann. 4 Einzelsitze, 4 Türen, 2 Kofferräume. Elektroantrieb mit Porsche typischer E-Performance. Vereint in einem harmonischen Gesamtkonzept. Die Konzeptstudie Mission E bereitet schon heute den Weg für morgen. Mit ihrem Design und mit ihrer Technik gibt sie Antworten auf die Frage nach dem Sportwagen der Zukunft. Eine Höhe von nur 1,3 m – und trotzdem mit Platz für 4? Geht.

Buchstäblich ein Blickfang sind die virtuellen Aussenspiegel. Diese spiegeln ihre Kamerabilder in die unteren Ecken der Frontscheibe ein und ersetzen so die realen Außenspiegel. Die Vorteile: Der Fahrer hat die Bilder und die Umgebung besser im Blick. Zusätzlich können dort augmentierte Sicherheitsinformationen aktiv angezeigt werden.

Neues Konzept, neu Gedacht.

Neues Konzept, neu Gedacht.

Das vollelektrische Antriebskonzept erlaubt eine völlig neue Interpretation dieser Prinzipien: Der fehlende Getriebetunnel etwa öffnet den Raum, lässt alles leichter wirken. Tragstrukturen werden offen sichtbar. Die 4 Einzelsitze sind von Rennschalensitzen abgeleitet, sparen so Gewicht und geben allen Insassen den zur Fahrdynamik passenden Seitenhalt. Die Ansteuerung des Fahrerdisplays erfolgt per Eye-Tracking: Das System erkennt mittels Kamera das betrachtete Instrument. Dann aktiviert der Fahrer per Tastendruck am Lenkrad das Menü des Instruments und kann darin navigieren. Bestätigt wird wieder von Hand. Alles läuft direkt, schnell und intuitiv ab.

Was macht die Konzeptstudie Mission E anders?

Die Antwort: Porsche Turbo Charging mit einer 800V-Spannungslage und der PSM-Hochleistungsantrieb. PSM steht für „permanenterregte Synchronmaschine“ – eine Elektromaschine mit extrem hoher Leistungsdichte, hohem Wirkungsgrad sowie hoher Leistungskonstanz über den ganzen Drehzahlbereich und auf Dauer. In der Konzeptstudie Mission E gibt es davon 2: eine auf jeder Achse.

Die Systemspannung: 800 Volt ist unüblich. Üblich wären 400. Aber was ist bei einem Porsche schon üblich? Mit Porsche Turbo Charging geht das Laden bei 800V an DC-Ladesäulen deutlich schneller als gewohnt – 80% des maximalen Ladezustands in weniger als 15 Minuten. Anders gesagt: In etwa 4 Minuten Ladezeit erhöht sich die Reichweite um ca. 100 km.

Das Cockpit.

Das Cockpit – innovativ und intuitiv dank Eye-Tracking.

Die Konzeptstudie Mission E ist damit das in jeder Fahrsituation überlegene Batteriefahrzeug. Mit Langstreckentauglichkeit dank großer Reichweite und einer von Elektrosportwagen bisher unerreichten Dauerleistung – unverzichtbar zum Beispiel auf der Rennstrecke. Mehrere Beschleunigungsvorgänge hintereinander sind ohne Leistungsverlust möglich. Derzeit erhältliche Elektroantriebe werden bei diesem Härtetest mit jedem neuen Anlauf zumeist schwächer und damit langsamer. Nicht so die Konzeptstudie Mission E. Man darf gespannt sein.

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