Thieu/ Februar 7, 2017/ Pioneers, The Alternative Cool/ 0Kommentare

Hyundai bringt ab sofort den neuen Ioniq auf den Schweizer Markt. Wir sind den kleinen Elektro-Flitzer schon gefahren. Vorweg das erstaunliche: Ab ab 36’990 Franken kann, wer will, elektrisch rumfahren und hat im Auto alle möglichen Optionen schon drin.

Das spannende am Hyundai IONIQ – das sieht gut aus, das fährt sich gut, da funktioniert alles. Die Elektro-Reichweite liegt bei 280 Kilometern – real sind es dann wohl eher 220. Das neue Auto (4,47 Meter lang) ist gut abgestimmt.

Die 28 kWh Lithium-Ionen-Polymer-Batterie sorgt durch den niedrigen Energieverbrauch von lediglich 11,5 kWh / 100 km für eine Reichweite von 280 Kilometer (Messung nach NEFZ). Der Elektromotor leistet maximal 88 kW (120 PS) und erreicht sein höchstes Drehmoment von 295 Nm direkt beim Starten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h. Okey, die Batterie ist unter der Verpackung nicht so elegant verbaut wie bei einem Tesla, aber dafür stimmt der Preis. Auch schön: mittels Paddels am Lenkrad kann die Bremswirkung der Energierückgewinnung in vier Stufen variiert werden.

Welche Ironie: ein rein elektrischer Hyundai IONIQ an einer Tankstelle.

Im Innern unterscheidet sich der Stromer kaum von den Hybrid-Ausführungen. Einzig beim 445 bis 1410 Liter fassenden Kofferraum mussten zugunsten des neuen Lithium-Ionen-Polymer-Akku (8 Jahre oder 200’000 Kilometer Garantie) ein bisschen eingespart werden. Was besonders gefällt: Die Türverkleidungen sind aus wiederverwerteten Kunststoffen gefertigt. Das Shift by wire-Getriebe wird mittels vier Knöpfen auf der Mittelkonsole gesteuert und die VESS-Taste (Vehicle Engine Sound Simulator) warnt andere Verkehrsteilnehmer bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h durch einen akustischen Ton.

Beim vollständig neuen Hyundai IONIQ handelt es sich um das weltweit erste Fahrzeug, das mit drei unterschiedlichen elektrischen Antriebssystemen erhältlich ist. Die Modelle IONIQ Hybrid, IONIQ Electric und IONIQ Plug-in machen die Fahrt mit wenig bis null CO2-Emissionen für die Grosszahl der Automobilisten erschwinglich. Der innovative Ansatz von Hyundai geht beim Design und beim Fahrerlebnis keine Kompromisse ein, bietet aber auch fortschrittlichste Sicherheitssysteme und modernste Möglichkeiten der Vernetzung. Hinzu kommt ein Garantiepaket, das in der Automobilindustrie die Referenz setzt.

Im IONIQ Hybrid und IONIQ Plug-in kommt der neue Kappa 1.6 GDI Benzinmotor mit Direkteinspritzung zum Einsatz. Der Vierzylinder bietet in dieser Kategorie den höchsten thermischen Wirkungsgrad von 40%. Er leistet maximal 105 PS und macht ein Drehmoment von 147 Nm verfügbar. Der spezifisch auf das Hybridsystem ausgelegte Motor gibt seine Kraft über das besonders sanft schaltende 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ab. Der Antrieb hebt sich von den Mitbewerbern durch das besonders dynamische Fahrerlebnis ab. Die Basis dafür liefern einerseits die Eigenschaften des Elektromotors mit dem spontan verfügbaren Drehmoment. Die Multilenker-Hinterachse wiederum sorgt dafür, dass sich diese Antriebskraft entsprechend fahrdynamisch einsetzen lässt.

Der Elektromotor im IONIQ Hybrid leistet 32 kW (43,5 PS) und bietet maximal 170 Nm Drehmoment. Er wird von einer unter den Rücksitzen eingebauten Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,56 kWh gespiesen. Zusammen mit dem 1.6 GDI Kappa-Motor leistet das Hybrid-Antriebsaggregat 103,6 kW (141 PS) und liefert ein Drehmoment von 265 Nm. Damit erreicht der IONIQ Hybrid eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h bei einem Benzinverbrauch von lediglich 3,4 l / 100 km und CO2-Emissionen von nur 79 g/km (im kombinierten Fahrzyklus).

 

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